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Manchmal bin ich einfach so überwältigt von meinem Leben. Dann sitze ich da, fühle wie diese Welle von Erinnerungen auf mich zukommt, wie diese Erinnerungen mich umspülen, wie sie mich berühren und wie ich mich von ihnen mitreißen lasse. dann fühlt es sich so an als ob ich an einem punkt meines lebens wäre, an dem ich so viel schon erlebt habe, und ich würd das alles so gerne mit der welt teieln und dieses gefühl übermitteln, als würde man auf sein leben blicken , kilometerweite aussichten auf alles vergangene. dann denkt man ein neuer abschnitt beginnt, es geht immer weiter und das ist das aufregenste was uns im leben passieren wird. wir wissen nie was als nächstes kommt. wen man zunächst küsst, sieht, kennenlernt, mit wem man sich anfreundet, wer einen im leben weiterbringt und was man aus den menschen lernt die einen verletzen oder schaden wollen. All das weiß man erst wenn es zu spät ist. oder wenn es schon passiert ist.

in solchen Momenten fühle ich mich so groß und gleichzeitig so klein.
Ich weiß nicht ob es anderen auch so geht, aber ich betrachte mein Leben als gewaltiges durcheinander aus Verstrickungen, Kontakten, Erlebnissen, Prägungen und Endscheidungen die mich ausmachen, die alle zusammenhängen und die mich geformt haben. Das ist auch der Grund wieso ich alles so emotional 'revü passieren' lasse.
Alles an das ich mich erinnere und auch all das was ich schon längst vergessen habe, all diese Dinge haben mich zu dem gemacht was ich heute bin und es ist so aufregend zu wissen, dass Morgen schon alles anders sein kann, dass ich in einem Monat ein ganz anderer Mensch sein könnte als dass ich es jetzt bin weil niemand weiß was als nächstes passiert.

All das was in meinem Leben und vor allem auch im Jahr 2015 passiert ist ist mir so wichtig, ich will nichts, keine Sekunde vergessen. Ich will alles behalten, sortieren und verwahren.
Für mich, um nostalgisch auf vergangene Abenteuer blicken zu können.
2015 ist nun ein Teil meiner Vergangenheit und dieses Jahr war wohl eins der erfolgreichsten Jahre die ich jemals hatte.Ich konnte mit Dingen abschließen, mit anderen anfangen. Ich habe nicht immer Spaß gehabt und es war nicht alles gut, und das freut mich so. es gab so unglaublich viele Hochs und Tiefs in diesem Jahr und all diese Hochs und Tiefs und die Momente dazwischen haben mich sehr verändert und viele Dinge anders sehen lassen.

Ich kann über das Jahr 2015 sagen, dass ich mich zuerst verloren habe, und dann wiedergefunden.
Ich habe scheiße gebaut, ich habe mich unglaublich stark weiterentwickelt, habe Rückschritte gemacht, bin stehen geblieben und dann habe ich Fortschritte gemacht. Nicht alles ist jetzt besser aber alles hat sich verändert, und es ist gut so wie es jetzt ist.

Das Jahr hat mir einiges abverlangt aber auch einiges gegeben.
Letztendlich habe ich mich gefühlt um 180Grad gewendet,
    habe mich öfters mal verloren, 
gesucht 
und meistens auch wiedergefunden.


Für das Jahr 2016 habe ich keine Vorsätze, Erwartungen oder Wünsche und ich glaube, dass dies auch die beste Einstellung ist. Wenn man Dinge ohne Erwartungen angeht kann es nur besser werden. 

18/12/15



Jetzt bin ich wieder zufrieden. Der Blog hat sich ein klein wenig verändert und das habe ich mich auch. 
In Zukunft und ab dem heutigen Tag werde ich wieder aktiv im Internet sein. 

Auf Tumblr:
www.kathiehofftblr.tumblr.com

Auf Instagram:
Kathiehofft

und auch auf diesem Blog.
In genau 43 Tagen geht es für mich ein halbes Jahr nach Kanada und diese Reise und das ganze 'drumherum' werde ich auf meinem Blog festhalten.
Letztes Jahr habe ich einen Austausch nach Israel(Jerusalem/Gilo) gemacht, davor das Jahr war ich in England (Weymouth) und davor war ich ebenfalls in England (Portland).

Jedoch wird es 2016 etwas anderes sein. Ich war noch nie über so langen Zeitraum in dieser Distanz von Freunden, Familie und Freund. Ich bin gespannt was mich erwarten wird und werde alle positiven und negativen Erfahrungen auf Instagram und diesem Blog teilen. 

Kathie

DAMALS


Damals war nicht alles besser.
Wir glauben das nur weil wir auf den meisten Bildern lächeln.
Wir lächeln um uns an die guten Momente zu erinnern.
Das ist im Prinzip auch gar nicht falsch.
Wir dürfen nur die restliche Zeit nicht völlig vergessen.
Wenn wir auf Fotos einmal nicht lächeln, schneiden wir komische Fratzen oder können uns emotional kaum noch halten.

Schon von klein auf wurde uns beigebracht auf Fotos immer zu lächeln, zu lachen, zu grinsen und so zu tun als hätten wir Spaß. Ich glaube das ist so weil wir uns nur an die schönen Momente unseres Lebens erinnern wollen. Durch unsere Vergesslichkeit erinnern wir uns nach einigen Jahren nicht mehr daran was wir wirklich gefühlt haben und wenn wir kräftig genug lächeln oder grinsen kaufen wir uns mit der Zeit selber ab dass wir glücklich waren.

Die anderen Bilder, wo wir weinen oder Wut und Aggression zeigen, behalten wir ganz geheim. Nur selten zeigen wir sie anderen, es sei denn wir waren klein, dann wird es irgendwann niedlich wenn wir auf Bildern weinen oder nicht gerade vor Freude strahlen und in die Kamera grinsen. Jedoch respektieren wir Gefühle wie Wut und Trauer nur selten. Wir sagen sie sind schlecht. aber das stimmt nicht. Diese Gefühle sind mindestens genau so gut wie Freude, Stolz und andere 'gute' Emotionen. Wir lernen durch sie, die Dinge zu schätzen.

Oft verfälschen solche Eindrücke dann unserer Realität- oft wird dann gesagt: Früher war alles besser.

Aber nein. Früher war nicht alles besser.
Ich meine klar, unser Umfeld verändert sich stetig, jedoch bleiben unsere Gefühle immer die selben. Man hat sich vor zehn Jahren genauso darüber geärgert wenn etwas verloren geht wie jetzt.
Man freut sich auch genauso.
Nur wir denken früher haben wir uns mehr gefreut weil wir immer gelacht haben auf den Fotos.
Und wir denken früher haben wir uns weniger geärgert weil wir nie geweint haben auf den Fotos.
Und weil wir uns nicht mehr erinnern wie es zwischen den Fotos und in unseren Köpfen aussah, überlegen wir nicht und sagen früher war alles besser.

Vielleicht sollten wir auf den Bildern, genauso wie in der Realität beginnen, unsere Gefühle zu zeigen.

Ich glaube es ist schön wenn man sich in 10 Jahren sieht.
Mit vor Wut ganz rotem Gesicht. Die Fäuste in den Taschen geballt und den trotzenden blick in den Augen der allen sagt :renn! Denn wenn wir nicht mehr wissen wieso wir eigentlich so wütend waren, wissen wir, dass wir vergeben haben.
Ich glaube das sind die Bilder die uns auch auf lange zeit glücklich machen.

14 Tage

Ich erinnere ich mich zurück an die Zeit, in der ich fernab vom Deutschen Alltagsstress durch endlose Straßen laufe, auf der Suche nach nichts und mit aller Zeit der Welt.

Dann schließe ich die Augen.
Höre die anders klingenden Vögel über mir, spüre die Straßen unter mir, unter meinen Füßen, so wunderbar anders als in meiner Heimat. So unsortiert und chaotisch.
Die schwüle hitze drückt in meinem Brustkorb und ich höre überall um mich herum Stimmen und Schreie aus den Ländern der Welt. Etwas weiter weg höre ich das hupen eines Autos und keinen Meter neben mir fährt ein Mofa mit einem Anhänger voll beladen mit unbekannten Früchten vorbei.
Ich verstehe hier keine Sprache wenn ich die Gassen endlang gehe, und doch fühle ich mich geborgen an diesem fremden, magischen Ort. Ich laufe ohne Ziel in den Hallen dieser Welt herum. Über mir sehe ich manchmal den blauen Himmel mit gelegentlich vorbeifliegenden Vögeln. Manchmal sehe ich auch dicke gewebte Vorhänge, Tücher aus allen möglichen stoffen, in allen Mustern und Farben über mir. Dicke schwere, die träge mit einer Rundung herunterhängen. Leichte schillernde Stoffe, die beim kleinsten Wind wehen. Löchrige Teppiche die das babyblau des Himmels in Szene setzen, bunte, einfarbige, gewebte, gehäkelte, in jeder Art und Weise und allesamt ganz besonders durch ihre Vielzahl an  Einzigartigkeiten die sie von den anderen unterscheidet.
Während ich nach oben schaue und laufe rieche ich viele, so viele Gerüche. Fernab von deutscher Reinheit und Qualität riecht vieles so Geheimnisvoll, viel besonderer, viel Wertvoller. Diese unbeschreiblichen Gerüche umspielen mich, geben mir ein noch besseres Gefühl auf meinem Weg durch die Menschen.
Zu meinen Seiten rufen mir immer wieder Verkäufer Dinge zu, in allen möglichen Sprachen. Ich fühle mich hier so geborgen, es ist wundervoll nichts zu verstehen. An einem Platz sehe ich das erste zweistöckige Gebäude. Es ist eine Bar. Ich gehe hinein, sie ist erdbraun, aus Holz und Stein gebaut. Das Dach des zweiten Geschosses besteht auch hier aus Tüchern mit wundervollen Mustern. Der zweite Stock hat keine Wände, nur ein Geländer an dem Sitzbänke befestigt sind. Ich knie mich auf die mit dünner Wolle gepolsterten Bänke und schaue in die ferne. Von hier oben sieht der Markt noch viel größer aus als ich in mir vorgestellt habe. In der ferne sehe ich eine prachtvoll bunte Moschee.
Während ich den Muezzin aus der ferne erstmals wahrnehme der zum Gebet aufruft, scheint mir die Sonne des Mittags durch die Stoffe auf den Kopf. Von hier oben blicke ich auf den Markt und den Platz hinab.
Überall sehe ich Menschen in Gewändern, mit Hüten, lange Haare, kurze Haare, Kopftücher, Schirme gegen die Hitze stehen hier und da herum. In den Gassen sehe ich die von der Sonne verbrannten oder vergilbten Decken und Vorhänge, und an den freien Stellen die weitertreibenden Menschen auf ihren täglichen Wegen.
Ich kann auf ihre Häupter blicken aber ich wüsste so gerne wo jeder einzelne von ihnen herkommt und wo er hingeht. Links von mir sehe ich einen Mann mit einer Stange über den Armen an der ungefähr 30 geschlachtete Hühner hängen.
Nachdem ich eine kalte koka kola hier oben neben Shisha rauchenden Männern und Frauen getrunken habe und die hitze nurnoch halb so stark in meinem Brustkorb zu spüren ist steige ich die Treppe der Bar wieder hinab und gehe auf den Marktplatz.
Von hier unten wirkt er viel unübersichtlicher und ich lasse mich im Chaos mit dem Strom der Menschen treiben. Zahlreiche schreiende, fotografierende, betende, bettelnde und arbeitende sind überall bunt gemischt dabei ihren Arbeiten nachzugehen.
Aufeinmal kommt ein Mann auf mich zu. Er trägt ein Gewand und darunter einen dicken Pullover und eine lange Hose. Es ist hier 30 Grad heiß. In seinen Armen hält er einen Adler. Ich versuche ihm möglichst gekonnt auszuweichen und gehe weiter. Keine drei Meter von mir steht ein weiterer Mann. Ähnlich gekleidet. Er trägt außerdem noch einen Hut . Auf dem Arm hält er eine grüne Schlange die sich blitzschnell um seinen Nacken auf den anderen Arm bewegt. Ich blicke fasziniert zu und beobachte die Schlange weiter. Ihre zielstrebigen aber zarten Bewegungen -so geschmeidig wie es kein anderes Tier je schaffen könnte. Der Besitzer der Schlage kommt auf mich zu. Er ist jetzt ganz nah an mir und ich stehe da wie gelähmt.
Ich kann ihn riechen, er riecht nach der Sonne. Er riecht nach viel Schweiß und nach bunten Farben die alle von einer dicken schmutzschicht überzogen sind. Anders kann ich seinen Geruch nicht beschreiben. Mit seinen dunklen, sanften Händen legt er mir ganz behutsam diese grün, in der Sonne schillernde Schlange um den Hals. Sein Pullover streift meine Haut die von nicht mehr als einem engen Top und einer Leinenhose bedeckt ist. Ich spüre die kalte Schlange um meinen Nacken und erzittere. Sie windet sich um meinen Hals, hängt sich über meinen Brüsten herab und richtet ihren Kopf wieder auf. Ich bewege meinen Arm vorsichtig auf sie zu und sie schlängelt sich mit eleganten Zügen um ihn als sei er für sie gemacht.
Mittlerweile merke ich, dass immer mehr schaulustige einen Kreis um die Schlange, ihren Besitzer und mich gemacht haben. Unter meinen Füßen spüre ich in den Sandalen Schweiß der sich mit dem feinen Staub der braunen Erde zu einem unangenehmen Biotop endwickelt hat.
In der ferne höre ich Hufgeklapper und dann ein lautes Pferdewiehern. Der Gewürzduft liegt jetzt nurnoch ganz schwach in der Luft und ich höre ein Kind schreien.
Ein scheinbar europäischer kleiner Junge macht ein Foto von mir und der Schlange. Ich kenne ihn nicht. Als er mich bemerkt wie ich zu ihm hinüberschaue rennt er weiter, zu der vorbeilaufenden Touristengruppe und versschwindet mir ihr.
Langsam berührt mich der Schlangenbesitzer am Arm, er streicht hinauf bis zu meinem Ellbogen und löst somit die Schlange von meinem unteren Arm.
Gleichzeitig beginnt sich alles um mich herum zu verändern.
Die Pferde und Esel werden zu LKWs und Autos- Adler und Schlangen verwandeln sich in Hunde und streunende Katzen.
Die Männer und Frauen in ihren geheimnisvollen Gewändern verwandeln sich in Männer und Frauen in Anzügen und Kostümen die Hektisch mit dem Strom verschwinden. 
Die staubigen, okkafarbenen, chaotischen Straßen ersetzen sich gleichzeitig durch Pflastersteine, symmetrissch, gleich, mit einer durchgehenden, bestimmten Ordnung angebracht.
Hinter den Marktständen sprießen kalkweiße Häuserblöcke mit Grafittis aus der Erde, sie wachsen langsam nach oben. Langsam aber so bedrohlich hoch und einnehmend dass sie mir die Sicht zur sonne versperren und alles in schatten ertränken.
Im Vordergrund werden Marktstände abgebaut und Karren zu den Seiten meiner Blickwinkel gezogen.
Alles beginnt sich zu drehen und alles passiert so schnell.
Mein  Herz schlägt schneller und mich überläuft ein ängstlicher Schauder.
Das Gefühl des gefangen seins macht sich in mir breit, genauso wie die Tatsache dass alles zunehmend steril wird.
Saubere Straßen, Autos, gleich gekleidete Menschen, Häuserblöcke- gerade, einfarbig angeordnet.

Ich bin wieder zurück.
An einem kalten, weißen Ort
der Angst macht und an dem man sich so schnell verloren fühlt.


050915

Hallo.

Seitdem ich das letzte mal etwas auf Mongoniella geschrieben habe ist unglaublich viel Zeit ins Land gegangen. Heute bin ich das erste mal seit meinem letzten Post wieder auf meinem Blog gewesen und ich bin erstaunt wie viele Menschen täglich noch immer meinen Blog aufrufen. 

Ich habe mir überlegt diesen Blog ein wenig zu verändern und werde dies in nächster Zeit tun. Wenn ich damit fertig bin oder auch während dessen, nehme ich das bloggen wieder auf und werde mehr oder weniger regelmäßig schreiben. Der Grundgedanke von Mongoniella bleibt erhalten, jedoch wird sich die Welt drumherum verändern.

Ich schreibe dies mit gemischten Gefühlen weil ich keine Idee habe, wie ich meine Pläne umsetzen kann.. 

Au reviour
Kathie


IT- ALEXA CHUNG

Hallo. 
Alexa Chung ist einfach eine Göttin. Sie wohnt so weit weg. Sie ist so anders als ich. Aber trotzdem fühle ich mich so verbunden mit ihr wie mit keinem anderen Buchautor dieser Welt. Das habe ich gemerkt als ich heute ihr Buch in den Händen hatte.

Ich war in der Bücherei und suchte eigentlich nach einem Buch über Kunst und Gestaltung. Wirklich!
Raus kam dabei dann etwas anderes. 
Ich hätte wirklich niemals gedacht, dass ich dieses Buch kaufen werde, da ich wirklich nicht auf Bücher a`la Fashionratgeber oder `Ich zeig dir meine tolle Welt` stehe. Aber wie der Zufall es wollte fiel mir Wortwörtlich das Buch in die Hände.
Ich begann im Ausstellungsstück zu blättern und schlug prompt Seite 128 auf. Der erste Satz den ich las fesselte mich schon und nahm mich vollkommen ein. Das lag wohl nicht zuletzt daran, dass es darin um Instagram und Liebeskummer ging und ich mich mit beiden Dingen bestens auskenne. 

Ich entschied mich für dieses Buch auch nur aus folgenden drei fünf Gründen:

1. Ich wurde geduzt. so etwas mag ich wirklich total gerne in Büchern. &nd vor allem wenn eine Fashionista mich duzt. Danke Alexa. Komisch, ich weiß.

2. Es ist einfach von Alexa Chung! Hallo?

3. Das Cover ist so Wunderschön gestaltet. Ich bin wirklich kein Hardcover Fan weil ich meine Bücher meistens vergewaltige während ich sie lese aber ich schwöre bei Gott im Himmel- dieses Buch wird gut behandelt solange es in meinem besitzt ist, und das ist es sicher die nächsten 100 Jahre weil man Bücher nicht wegwirft! Außerdem ist das Cover altrosa und mit diesem `alteBücherstoff` bespannt was das ganze irgendwie modern und edel wirken lässt. 

4. Der Satz mit Instagram und Liebeskummer hat mich einfach fasziniert (und das Buch hat vieeele Bilder, was ich irgendwie mag!)

5. Es war in Plastikfolie eingewickelt. Ich weiß nicht wieso das ein Grund ist, und irgendwie zählt das auch garnicht richtig, aber ich mag Plastikfolie um Bücher fast so gerne wie Nutella auf Käse. (Ich liebe Nutella auf Käse)

Mit der Plastikfolie geht es auch direkt weiter.
Als ich Zuhause ankam, war mir das Buch irgendwie schon so heilig geworden, dass ich mich nichtmal traute es von der Folie zu befreien. Gerade würdig genug war mir meine Nagelfeile. Irgendwie fand ich sie auch passend für ein Buch wie dieses. Ich weiß, manchmal bin ich halt so. 

Ich begann Sofort das Buch zu lesen und beendete die letzte Seite (192) nach zwei Stunden und mit dem Gefühl ein unbeschreiblich gutes Buch gelesen zu haben. 

Obwohl ich das Thema des Buches zuerst nicht mochte, da ich nicht gerne über Style bzw. Mode lese sondern sie lieber einkaufe und mir selber Gedanken darüber mache, faszinierte es mich auf voller Länge. 

Die Autorin springt von Leinwandbrennern über vergangene Helden zu Augenbrauen und ihrem Lieblings Makeup ohne den Leser dabei in geringster weise zu verwirren. und das mit einer ungezwungenen Leichtigkeit und einer unglaublich witzigen und sehr inspirierenden Art dass man traurig ist, dieses Buch beendet zu haben. 

Jetzt noch einmal die Fakten des Buches:

Alexa Chung- IT über Style
1.Auflage 2014
ISBN 978-3-86882-190-1
MVG Verlag
ca 15 Euro

Ich kann allen Mode interessierten MÄDCHEN UND FRAUEN der Welt dieses Buch nur empfehlen. ich habe sogar gerade überlegt mir ein weiteres zu kaufen, nur zur Sicherheit.